ein Gewitter über Straubing Juni 2016
ein Gewitter über Straubing Juni 2016

Verkehrsinformation

    Staumelder und

    Passstrasseninfos

Polizeipräsidium Reutlingen   26.03.2020 – 16:00 Uhr     POL-RT: Landkreise Reutlingen/Esslingen/Tübingen/Zollernalbkreis:

Die Motorradsaison 2020 beginnt

Reutlingen (ots) - Die Motorradsaison steht vor der Tür - ab April holen viele wieder ihre Maschinen aus der

Garage. Vereinzelt locken aber schon jetzt die ersten Sonnenstrahlen einige Motorradfahrer auf die Straßen.

Diese Zeit hat leider auch ihre Schattenseiten. Gerade zu Saisonbeginn, wenn die Biker noch ungeübt sind

und auch die Autofahrer sich wieder an die oft schnellen und leistungsstarken Motorräder gewöhnen

müssen, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Zudem sind die Straßen aufgrund der aktuellen Lage derzeit

weniger frequentiert, was den einen oder anderen dazu verleiten könnte, seine fahrerischen Fähigkeiten zu

überschätzen. In diesem Zusammenhang ereigneten sich bereits vor Saisonbeginn zwei schwere Unfälle.

Wie berichtet, wurde am Mittwochnachmittag, dem 19. März, ein Motorradfahrer nach einem

Überholmanöver auf der B 312 zwischen Tigerfeld und Pfronstetten schwer verletzt, weil er zu stark

beschleunigte und dadurch die Kontrolle über seine BMW verlor. Am gleichen Tag stürzte der Fahrer einer

Kawasaki auf dem Nordring in Mössingen, weil er bei seinem riskanten Überholmanöver die Kontrolle über

sein Bike verlor und stürzte. Beide musste nach notärztlicher Erstversorgung mit schweren Verletzungen

vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht werden.

Daher ist gerade jetzt die Verkehrsüberwachung, insbesondere auch Geschwindigkeitskontrollen an den

beliebten Motorradstrecken, ein integraler Bestandteil der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Die

Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass schon die Präsenz der Polizei während der Kontrollen eine

deutlich defensivere Fahrweise bewirkt. Denn, freie Strecken sind kein Freifahrschein, andere und sich

selbst in Gefahr zu bringen.

Zweiradfahrer sind gegenüber Autofahrern wegen der fehlenden Knautschzone bei Unfällen immer im

Nachteil. Sich dessen bewusst zu sein und seine Fahrweise entsprechend anzupassen, tragen dazu bei, die

Faszination des Motorradfahrens möglichst unbeschadet genießen zu können. Zusätzlich lauern gerade zu

Saisonbeginn weitere Gefahren:

Nach den Wintermonaten sind die Straßen oft noch von Salz und Splitt verunreinigt. Vom Frost

aufgerissene Schlaglöcher stellen für Zweiradfahrer besondere Gefahren dar. Gerade auf den besonders

reizvollen Strecken in unseren Albtälern und Albaufstiegen muss man insbesondere in den schattenreichen

Kurven und Waldstücken derzeit noch mit rutschigen Fahrbahnen rechnen. Zudem sind im Frühjahr auch

wieder viele landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs, die unvermittelt aus Feld- und Waldwegen

einbiegen und gelegentlich auch Spuren auf den Straßen hinterlassen können, die eine zusätzliche

Gefahrenquelle darstellen.

Aber nicht nur das Umfeld birgt zum Saisonbeginn besondere Risiken. Die Routine im Handling mit der

Maschine muss erst wieder neu eingeübt werden. Sich mental auf kritische Situationen vorzubereiten, ist

wichtig. Das langsame Herantasten an die Geschwindigkeit und die Schräglage sind gerade am Anfang für

den besonnenen Biker unerlässlich.

Bei kalter Witterung oder neuen Reifen ist die Haftung gerade bei Motorradreifen spürbar schlechter, als

man das von der letzten Saison her gewöhnt ist. Insbesondere der technische Zustand des eigenen Bikes

verdient nach dem Winterschlaf besonderer Aufmerksamkeit. Stimmen Profiltiefe und Reifendruck noch,

passen die Flüssigkeitsstände von Öl und Bremsflüssigkeit noch, ist die Kette geschmiert?

Neben den Kontrollen setzen wir aber auch auf Aufklärung. Bei verschiedenen Präventionsaktivitäten sucht

die Polizei mit ihren Partnern aus der Verkehrssicherheitsarbeit an Aktionsständen gezielt das Gespräch mit

den Biker. Wie in den vergangenen Jahren ist bereits wieder ein Aktionstag für den 21. Juni 2020 in Hülben

im Landkreis Reutlingen geplant. Ob dieser allerdings stattfinden kann, müssen wir von der aktuellen Lage

der Corona-Krise im Juni abhängig machen. Hierzu laden wir gesondert ein.

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise rund um die Faszination Motorrad, für eine schöne und vor allem

unfallfreie Saison 2020 erhalten Sie im Internet, auf der Seite www.gib-acht-im-verkehr.de.

Info-Box:

Insgesamt 521 Motorradunfälle, bei denen fünf Biker getötet, 134 schwer und 314 leicht verletzt wurden,

mussten im vergangenen Jahr im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen (mit Zollernalbkreis) verzeichnet

werden. 261 und damit die Hälfte der Unfälle wurden von den Bikern selbst verursacht, 127 dieser

Unfallverursacher waren alleinbeteiligt. Bei den von Motorradfahrern verursachten Unfällen mit Toten oder

Schwerverletzten ragen die Ursachen Geschwindigkeit und Überholen mit etwa 53 Prozent signifikant

heraus. Allein bei gezielten Kontrollaktionen auf den beliebten Ausflugsstrecken wurden in der letzten

Motorradsaison 767 Biker beanstandet, 367 davon wegen überhöhter Geschwindigkeit und

Überholverstößen, 243 Mal wurden technische Mängel an den Motorrädern festgestellt. (cw)

 

Rückfragen bitte an:  Christian Wörner (cw), Telefon 07121/942-1102

Polizeipräsidium Reutlingen     Telefon: 07121 942-0     E-Mail: reutlingen.pp.pressestelle@polizei.bwl.de     http://www.polizei-bw.de/

Bussgeld  ab 28.April 2020

Überschreitung Regelsatz/Punkte innerorts Regelsatz/ Punkte außerorts Fahrverbot innerorts Fahrverbot außerorts

bis 10 km/h            30 €                               20 € - -

11-15 km/h             50 €                              40 € - -

16-20 km/h             70 €                              60 € - -

21-25 km/h             80 € / 1 Punkt               70 € / 1 Punkt                   1 Monat -

26-30 km/h           100 € / 1 Punkt               80 € / 1 Punkt                   1 Monat                  1 Monat

31-40 km/h           160 € / 2 Punkte           120 € / 1 Punkt                   1 Monat                  1 Monat

41-50 km/h           200 € / 2 Puntke           160 € / 2 Punkte                 1 Monat                  1 Monat

51-60 km/h           280 € / 2 Punkte           240 € / 2 Punkte                 2 Monate                1 Monate

Quelle: ADAC.de

französiche Verkehsinfo

 Geschwindigkeit und Bussen

 Frankreich senkt das Tempolimit auf 80 km/h auf Landstraßen
Die Neuregelung soll ab dem 1. Juli 2018 gelten. Frankreich hat mit einer steigenden Zahl an Verkehrstoten zu kämpfen. Die meisten tödlichen Unfälle passieren dabei auf Landstraßen. Mit einem neuen Tempolimit will die französische Regierung nun gegensteuern.
Wie die Tagesschau berichtet, wird die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 90 auf 80 km/h gesenkt. Sie gilt auf zweispurigen Straßen ohne bauliche Trennung und damit auf rund 400.000 Landstraßen-Kilometern. In Kraft tritt die Neuregelung ab dem 1. Juli 2018. Auf vierspurigen Landstraßen ergeben sich keine Änderungen. Frankreich möchte die Auswirkungen der gesenkten Höchstgeschwindigkeit auf die Unfallentwicklung präzise untersuchen. Im Juli 2020 sollen dann detailierte Ergebnisse vorgelegt werden.

   Für den schweizerischen Verkehr

   Strassen und Pässeinfo

aktuelle Infos 

https://www.polizeiticker.ch/verkehr

    Verkehrs Informationen in Österreich

Fahrverbot für besonders laute Motorräder in den Bezirken Reutte und Imst

1) Allgemeine Informationen

Die Bevölkerung im Bezirk Reutte wird bereits seit Jahren durch den ständig wachsenden Motorradverkehr durch Lärm stark belästigt. Dies wird durch die im Auftrag der Landesregierung erstellten Motorradlärmstudie Außerfern 2019 bestätigt. So werden an bestimmten Tagen auf der L 246 Hahntennjochstraße 3.300 Motorräder gezählt. Gemessen am Gesamtverkehrsaufkommen entspricht dies einem Anteil von nahezu 70 Prozent.

2) Maßnahmen:

Aufgrund der erheblichen Lärmbelastung für die im Bezirk Reutte lebende Bevölkerung werden vom 10. Juni bis 31. Oktober 2020, Fahrverbote für besonders laute Motorräder Standgeräusch (Nahfeldpegel) > 95 dB (A) erlassen:

- B 198 Lechtalstraße von Steeg (Landesgrenze Vorarlberg) bis Weißenbach am Lech

- B 199 Tannheimerstraße von Weißenbach am Lech bis Schattwald (Staatsgrenze Deutschland)

- L 21 Berwang-Namloser Straße von Bichlbach bis Stanzach

- L 72 Hahntennjochstraße 2. Teil von Pfafflar bis Imst (Passhöhe)

- L 246 Hahntennjochstraße 1. Teil von Imst (Passhöhe) bis Imst Kreuzung Vogelhändlerweg

- L 266 Bschlaber Straße von Elmen bis Pfafflar

3) Geltungszeitraum:

Das Fahrverbot gilt zwischen 10. Juni und 31. Oktober 2020.

4) Weitere Infos:

Externer Link Straßenkarten Motorradfahrverbote

Das Land Tirol macht scharf....   Allgemeines Informationsblatt 

Italienische Verkehrsordnung

Holland hat das Tempolimit auf Autobahnen

tagsüber von 06:00-19:00
auf 100 kmh beschränkt

Einführung ab März 2020
 

prudence sur les autoroutes
Les Pays-Bas ont Tempolimit pour 100 Kmh Inauguration de la journée de 06:00 à 19:00à partir de mars 2020

Autobahn Vignette

Frankreich   Autobahngebührenrechner   Kategorie 5 = Gespanne

 

kfz-steuer-info.de/pkw-maut

unter diesem Link gibt es Infos zur

deutschen Kfz Steuer

Maut

Keine Maut für Motorräder 

Elektroautos, Wagen von Behinderten sowie von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind mautfrei.

eine Übertretung von 20 kmh kosten in

wieder neu ab Februar 2017

lange Anreisestrecken bequem im Autoreisezug geniessen

über Nacht erholt am Zielort ankommen

 

 

Was Sie wo am Motorrad mitführen müssen:

Länder

Verbandszeug

Warnweste*

Warndreieck

Ersatzlamp

 

Deutschland

Frankreich

Tragepflicht

Pflicht***

Alkoholtest (Nichtmitführen
straffrei), Fahrer und Beifahrer
müssen CE-zertifizierte Hand-

schuhe tragen.

Italien

Tragepflicht

Kroatien

Pflicht***

Polen

Schweiz

Slowakei

Pflicht

Mitführpflicht,
Tragepflicht

Slowenien

Pflicht

Tragepflicht

Spanien

Mitführpflicht,
Tragepflicht

Tschechien

Pflicht

Tragepflicht

Ungarn

Pflicht

Tragepflicht (auch Beifahrer)

Pflicht**

Empfehlung***

Mitführpflicht:Der Fahrer ist verpflichtet, die vorgeschriebene Anzahl Warnwesten im Fahrzeug mitzuführen.

Tragepflicht: Im Unfall- oder Pannenfall ist der Fahrer (oder alle Insassen) verpflichtet, eine Warnweste anzulegen.

Eine Tragepflicht kann unabhängig von einer Mitführpflicht verordnet sein.

** Motorräder mit Beiwagen/Trikes

*** Fahrzeuge mit Xenon- oder Neonleuchten,LED‘s benötigen keine Ersatzlampen für diese Lampenart,jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw.

 

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, jedoch ohne Gewähr. Stand: März 2017 

Winterreifenpflicht Neuregelung in Deutschland 2017/2018 (Gesetzesänderungen) | Quelle Motorrad Nachrichten

Am 31.10.2017 veröffentlichtDie Winterreifenpflicht, gerade für Motorräder, war schon länger ein Streitthema in Deutschland. Gerade da es für die meisten Motorräder gar keine Winterreifen gibt. Mittlerweile steht der Winter vor der Tür und es gab auch schon Änderungen die aber nicht nur Motorradfahrer betreffen. Genaues erfahrt ihr jetzt.

▬ Neueregelung der Winterreifenpflicht ▬

Schon seit einiger Zeit gilt in Deutschland eine sogenannte situative Winterreifenpflicht. Das heißt bei winterlichen Straßenverhältnissen muss mit Winterreifen gefahren werden.

Seit 01.06.2017 ist eine Änderung in Kraft.

Motorisierte Krankenfahrstühle und Einspurfahrzeuge wurden von der situativen Winterreifenpflicht befreit. Das heißt Roller, Mofas, und Motorräder dürfen ab sofort auch bei Schnee, Schneematsch oder vereisten Straßen mit ihrer normalen Bereifung fahren ohne den Verlust des Versicherungsschutzes oder eine Strafe zu riskieren. 

Allerdings wurde der Vermerk „besondere zusätzliche erhöhte Sorgfaltspflicht bei winterlichen Verhältnissen“ in die StVO mit aufgenommen. Das heißt, der Fahrer darf bei winterlichen Verhältnissen keine Spazierfahrten machen. Er muss vor Antritt der Fahrt prüfen ob die Fahrt auch nötig ist, oder er nicht auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann. Der Mindestabstand, also der halben Tachowert in Metern, darf auf gar keinen Fall unterschritten werden und es gilt eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

▬ Es gibt aber auch noch allgemeine Änderungen die nicht nur den Motorradfahrer betreffen ▬

Neu ist die Einführung eines Standards bzw. einer Mindestanforderung für Winterreifen. Diese ist durch das neue Alpine-Symbol gekennzeichnet. Es ist damit auch ein Qualitätssiegel. Nur noch bis Ende des Jahres dürfen Winterreifen ohne dieses Symbol hergestellt werden. 

Auf der Straße wird es aber eine Übergangsfrist geben. Alle vorher hergestellten Reifen dürfen noch bis 30.09.2024 gefahren werden, soweit sie über die M+S-Kennzeichnung verfügen. Das gilt auch für Ganzjahresreifen.

Neu ist, dass jetzt auch zusätzlich der Halter des Fahrzeugs mit einer Regelgeldbuße von 75 € bestraft wird, wenn das Fahrzeug bei winterlichen Verhältnissen unterwegs ist. Diese Regelung soll in erster Linie LKW-Fahrer schützen, die vom Chef z.T. bewusst ohne Winterbereifung losgeschickt werden. Es kann aber natürlich auch den Kleinen treffen, wenn man sein Auto verleiht, oder alleine, wenn es z.B. auf den Mann angemeldet ist und die Frau damit fährt. Hier kann es also ab sofort eine doppelte Strafe geben, da der Fahrer bestraft wird, der ohne Winterbereifung unterwegs ist und auch der der in den Papieren eingetragen ist – sollte das eine andere Person sein.

▬ Die Strafen bei Fahren ohne Winterbereifung bei winterlichen Straßenverhältnissen ▬

Der Fahrer wird im Regelfall mit einem Bußgeld von 60 bzw. 80 € bestraft. Je nachdem ob auch eine Behinderung des Straßenverkehrs stattgefunden hat. Zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburg. Wie gesagt, sollte in den Fahrzeugpapieren ein anderer Halter eingetragen sein, bekommt auch er eine Strafe von 75 €. Bei einem Unfall kann sich das außerdem auch auf den Haftpflicht- und Kaskoschutz auswirken.

In Österreich und der Schweiz gibt es keine Winterreifenpflicht für einspurige Fahrzeuge.

Bei einer Verkehrsbehinderung durch fehlende Winterbereifung kann es aber zu Geldbußen kommen.

Mehr News und Infos auf ► http://Motorcycles.News 

Promillegrenzen

 

Vier Grenzwerte für den Alkoholgehalt des Blutes eines Motorradfahrers

gibt es derzeit auf Europas Straßen.

0,0 Estland, Rumänien, die Slowakei, Tschechien und Ungarn fahren eine Null-Tolleranz-Politik.

0,2 Promille gelten in Norwegen, Polen und Schweden.

0,8 Am großzügigsten sind die Regelungen in Großbritannien, Irland und Malta (0,8).

0,5 Alles restlichen Länder – darunter Deutschland und Frankreich – haben die 0,5-Promille-Grenze.