ein Gewitter über Straubing Juni 2016
ein Gewitter über Straubing Juni 2016

Verkehrsinformation

    Staumelder und

    Passstrasseninfos

Polizeipräsidium Reutlingen   26.03.2020 – 16:00 Uhr     POL-RT: Landkreise Reutlingen/Esslingen/Tübingen/Zollernalbkreis:

Die Motorradsaison 2020 beginnt

Reutlingen (ots) - Die Motorradsaison steht vor der Tür - ab April holen viele wieder ihre Maschinen aus der

Garage. Vereinzelt locken aber schon jetzt die ersten Sonnenstrahlen einige Motorradfahrer auf die Straßen.

Diese Zeit hat leider auch ihre Schattenseiten. Gerade zu Saisonbeginn, wenn die Biker noch ungeübt sind

und auch die Autofahrer sich wieder an die oft schnellen und leistungsstarken Motorräder gewöhnen

müssen, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Zudem sind die Straßen aufgrund der aktuellen Lage derzeit

weniger frequentiert, was den einen oder anderen dazu verleiten könnte, seine fahrerischen Fähigkeiten zu

überschätzen. In diesem Zusammenhang ereigneten sich bereits vor Saisonbeginn zwei schwere Unfälle.

Wie berichtet, wurde am Mittwochnachmittag, dem 19. März, ein Motorradfahrer nach einem

Überholmanöver auf der B 312 zwischen Tigerfeld und Pfronstetten schwer verletzt, weil er zu stark

beschleunigte und dadurch die Kontrolle über seine BMW verlor. Am gleichen Tag stürzte der Fahrer einer

Kawasaki auf dem Nordring in Mössingen, weil er bei seinem riskanten Überholmanöver die Kontrolle über

sein Bike verlor und stürzte. Beide musste nach notärztlicher Erstversorgung mit schweren Verletzungen

vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht werden.

Daher ist gerade jetzt die Verkehrsüberwachung, insbesondere auch Geschwindigkeitskontrollen an den

beliebten Motorradstrecken, ein integraler Bestandteil der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Die

Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass schon die Präsenz der Polizei während der Kontrollen eine

deutlich defensivere Fahrweise bewirkt. Denn, freie Strecken sind kein Freifahrschein, andere und sich

selbst in Gefahr zu bringen.

Zweiradfahrer sind gegenüber Autofahrern wegen der fehlenden Knautschzone bei Unfällen immer im

Nachteil. Sich dessen bewusst zu sein und seine Fahrweise entsprechend anzupassen, tragen dazu bei, die

Faszination des Motorradfahrens möglichst unbeschadet genießen zu können. Zusätzlich lauern gerade zu

Saisonbeginn weitere Gefahren:

Nach den Wintermonaten sind die Straßen oft noch von Salz und Splitt verunreinigt. Vom Frost

aufgerissene Schlaglöcher stellen für Zweiradfahrer besondere Gefahren dar. Gerade auf den besonders

reizvollen Strecken in unseren Albtälern und Albaufstiegen muss man insbesondere in den schattenreichen

Kurven und Waldstücken derzeit noch mit rutschigen Fahrbahnen rechnen. Zudem sind im Frühjahr auch

wieder viele landwirtschaftliche Fahrzeuge unterwegs, die unvermittelt aus Feld- und Waldwegen

einbiegen und gelegentlich auch Spuren auf den Straßen hinterlassen können, die eine zusätzliche

Gefahrenquelle darstellen.

Aber nicht nur das Umfeld birgt zum Saisonbeginn besondere Risiken. Die Routine im Handling mit der

Maschine muss erst wieder neu eingeübt werden. Sich mental auf kritische Situationen vorzubereiten, ist

wichtig. Das langsame Herantasten an die Geschwindigkeit und die Schräglage sind gerade am Anfang für

den besonnenen Biker unerlässlich.

Bei kalter Witterung oder neuen Reifen ist die Haftung gerade bei Motorradreifen spürbar schlechter, als

man das von der letzten Saison her gewöhnt ist. Insbesondere der technische Zustand des eigenen Bikes

verdient nach dem Winterschlaf besonderer Aufmerksamkeit. Stimmen Profiltiefe und Reifendruck noch,

passen die Flüssigkeitsstände von Öl und Bremsflüssigkeit noch, ist die Kette geschmiert?

Neben den Kontrollen setzen wir aber auch auf Aufklärung. Bei verschiedenen Präventionsaktivitäten sucht

die Polizei mit ihren Partnern aus der Verkehrssicherheitsarbeit an Aktionsständen gezielt das Gespräch mit

den Biker. Wie in den vergangenen Jahren ist bereits wieder ein Aktionstag für den 21. Juni 2020 in Hülben

im Landkreis Reutlingen geplant. Ob dieser allerdings stattfinden kann, müssen wir von der aktuellen Lage

der Corona-Krise im Juni abhängig machen. Hierzu laden wir gesondert ein.

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise rund um die Faszination Motorrad, für eine schöne und vor allem

unfallfreie Saison 2020 erhalten Sie im Internet, auf der Seite www.gib-acht-im-verkehr.de.

Info-Box:

Insgesamt 521 Motorradunfälle, bei denen fünf Biker getötet, 134 schwer und 314 leicht verletzt wurden,

mussten im vergangenen Jahr im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen (mit Zollernalbkreis) verzeichnet

werden. 261 und damit die Hälfte der Unfälle wurden von den Bikern selbst verursacht, 127 dieser

Unfallverursacher waren alleinbeteiligt. Bei den von Motorradfahrern verursachten Unfällen mit Toten oder

Schwerverletzten ragen die Ursachen Geschwindigkeit und Überholen mit etwa 53 Prozent signifikant

heraus. Allein bei gezielten Kontrollaktionen auf den beliebten Ausflugsstrecken wurden in der letzten

Motorradsaison 767 Biker beanstandet, 367 davon wegen überhöhter Geschwindigkeit und

Überholverstößen, 243 Mal wurden technische Mängel an den Motorrädern festgestellt. (cw)

 

Rückfragen bitte an:  Christian Wörner (cw), Telefon 07121/942-1102

Polizeipräsidium Reutlingen     Telefon: 07121 942-0     E-Mail: reutlingen.pp.pressestelle@polizei.bwl.de     http://www.polizei-bw.de/

Bussgeld  ab 28.April 2020

Überschreitung Regelsatz/Punkte innerorts Regelsatz/ Punkte außerorts Fahrverbot innerorts Fahrverbot außerorts

bis 10 km/h            30 €                               20 € - -

11-15 km/h             50 €                              40 € - -

16-20 km/h             70 €                              60 € - -

21-25 km/h             80 € / 1 Punkt               70 € / 1 Punkt                   1 Monat -

26-30 km/h           100 € / 1 Punkt               80 € / 1 Punkt                   1 Monat                  1 Monat

31-40 km/h           160 € / 2 Punkte           120 € / 1 Punkt                   1 Monat                  1 Monat

41-50 km/h           200 € / 2 Puntke           160 € / 2 Punkte                 1 Monat                  1 Monat

51-60 km/h           280 € / 2 Punkte           240 € / 2 Punkte                 2 Monate                1 Monate

Quelle: ADAC.de

französiche Verkehsinfo

 Geschwindigkeit und Bussen

 Frankreich senkt das Tempolimit auf 80 km/h auf Landstraßen
Die Neuregelung soll ab dem 1. Juli 2018 gelten. Frankreich hat mit einer steigenden Zahl an Verkehrstoten zu kämpfen. Die meisten tödlichen Unfälle passieren dabei auf Landstraßen. Mit einem neuen Tempolimit will die französische Regierung nun gegensteuern.
Wie die Tagesschau berichtet, wird die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 90 auf 80 km/h gesenkt. Sie gilt auf zweispurigen Straßen ohne bauliche Trennung und damit auf rund 400.000 Landstraßen-Kilometern. In Kraft tritt die Neuregelung ab dem 1. Juli 2018. Auf vierspurigen Landstraßen ergeben sich keine Änderungen. Frankreich möchte die Auswirkungen der gesenkten Höchstgeschwindigkeit auf die Unfallentwicklung präzise untersuchen. Im Juli 2020 sollen dann detailierte Ergebnisse vorgelegt werden.

   Für den schweizerischen Verkehr

   Strassen und Pässeinfo

aktuelle Infos 

https://www.polizeiticker.ch/verkehr

    Verkehrs Informationen in Österreich

Fahrverbot für besonders laute Motorräder in den Bezirken Reutte und Imst

1) Allgemeine Informationen

Die Bevölkerung im Bezirk Reutte wird bereits seit Jahren durch den ständig wachsenden Motorradverkehr durch Lärm stark belästigt. Dies wird durch die im Auftrag der Landesregierung erstellten Motorradlärmstudie Außerfern 2019 bestätigt. So werden an bestimmten Tagen auf der L 246 Hahntennjochstraße 3.300 Motorräder gezählt. Gemessen am Gesamtverkehrsaufkommen entspricht dies einem Anteil von nahezu 70 Prozent.

2) Maßnahmen:

Aufgrund der erheblichen Lärmbelastung für die im Bezirk Reutte lebende Bevölkerung werden vom 10. Juni bis 31. Oktober 2020, Fahrverbote für besonders laute Motorräder Standgeräusch (Nahfeldpegel) > 95 dB (A) erlassen:

- B 198 Lechtalstraße von Steeg (Landesgrenze Vorarlberg) bis Weißenbach am Lech

- B 199 Tannheimerstraße von Weißenbach am Lech bis Schattwald (Staatsgrenze Deutschland)

- L 21 Berwang-Namloser Straße von Bichlbach bis Stanzach

- L 72 Hahntennjochstraße 2. Teil von Pfafflar bis Imst (Passhöhe)

- L 246 Hahntennjochstraße 1. Teil von Imst (Passhöhe) bis Imst Kreuzung Vogelhändlerweg

- L 266 Bschlaber Straße von Elmen bis Pfafflar

3) Geltungszeitraum:

Das Fahrverbot gilt zwischen 10. Juni und 31. Oktober 2020.

4) Weitere Infos:

Externer Link Straßenkarten Motorradfahrverbote

Das Land Tirol macht scharf....   Allgemeines Informationsblatt 

Italienische Verkehrsordnung

Holland hat das Tempolimit auf Autobahnen

tagsüber von 06:00-19:00
auf 100 kmh beschränkt

Einführung ab März 2020
 

prudence sur les autoroutes
Les Pays-Bas ont Tempolimit pour 100 Kmh Inauguration de la journée de 06:00 à 19:00à partir de mars 2020

Autobahn Vignette

Schweiz        Jahresvignette 2017   SFr 40,00 €37,80

 

Frankreich   Autobahngebührenrechner   Kategorie 5 = Gespanne

Italien          je nach Kategorie und Distanz

Österreich   2 Monats Vignette 2016   €12,90

                  10 Tages Vignette 2016     €5,10

Maut in Österreich für fünf Autobahnabschnitte aufgehoben

Aktualisiert am 14. November 2019, 08:42 Uhr

Das dürfte vor allem zu Beginn der Skisaison viele Reisende und auch Pendler freuen: Auf fünf grenznahen Autobahnabschnitten in Österreich werden sie künftig von der Maut befreit. Damit soll der Ausweichverkehr von deutschen Autofahrern über Landstraßen eingedämmt werden.

Deutsche Touristen und Pendler können sich über eine Mautbefreiung auf fünf grenznahen, kurzen Autobahnabschnitten in Österreich freuen. Das österreichische Parlament hat am Mittwoch mit großer Mehrheit die Mautbefreiung für diese Autobahnabschnitte in Grenznähe zu Deutschland beschlossen. Die Parteien wollen mit der Maßnahme den Ausweichverkehr vor allem von deutschen Autofahrern über Landstraßen eindämmen.

Über das Vorhaben wurde in Österreich bereits seit vielen Jahren diskutiert, laut dem ÖVP-Politiker Peter Haubner sind seit 1997 mehr als 30 Anträge dazu im Parlament eingebracht worden.

In zahlreichen österreichischen Gemeinden im Grenzgebiet gibt es aufgrund des Ausweichverkehrs von Mautvermeidern oft lange Staus und Verkehrsbehinderungen.

Was kostet die Vignette bisher?

Eine Vignette kostet in Österreich für zehn Tage im Jahr 2020 9,40 Euro, für ein ganzes Jahr 91,10 Euro. Die Ausnahmen beziehen sich jeweils nur auf wenige Kilometer von der Grenze ins Landesinnere.

Welche Autobahnen sind künftig befreit?

Die Ausnahmen von der Maut sollen auf diesen Autobahnabschnitten gelten:

  • Westautobahn A1 zwischen Walserberg und Salzburg Nord
  • Mühlkreisautobahn A7 (noch im Bau)
  • Inntalautobahn A12 zwischen der Grenze und der Anschlussstelle Kufstein-Süd
  • Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (Hörbranz bis Anschlussstelle Hohenems)
  • Linzer Autobahn A26

Ab wann gilt das neue Gesetz?

Das Gesetz muss noch durch den Bundesrat, der am 5. Dezember das nächste Mal tagt. Bei einer Bestätigung könnten die Mautbefreiungen am 15. Dezember in Kraft treten.

 

kfz-steuer-info.de/pkw-maut

unter diesem Link gibt es Infos zur

deutschen Kfz Steuer

Maut

Keine Maut für Motorräder 

Elektroautos, Wagen von Behinderten sowie von Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind mautfrei.

eine Übertretung von 20 kmh kosten in

wieder neu ab Februar 2017

lange Anreisestrecken bequem im Autoreisezug geniessen

über Nacht erholt am Zielort ankommen

 

 

Was Sie wo am Motorrad mitführen müssen:

Länder

Verbandszeug

Warnweste*

Warndreieck

Ersatzlamp

 

Deutschland

Frankreich

Tragepflicht

Pflicht***

Alkoholtest (Nichtmitführen
straffrei), Fahrer und Beifahrer
müssen CE-zertifizierte Hand-

schuhe tragen.

Italien

Tragepflicht

Kroatien

Pflicht***

Polen

Schweiz

Slowakei

Pflicht

Mitführpflicht,
Tragepflicht

Slowenien

Pflicht

Tragepflicht

Spanien

Mitführpflicht,
Tragepflicht

Tschechien

Pflicht

Tragepflicht

Ungarn

Pflicht

Tragepflicht (auch Beifahrer)

Pflicht**

Empfehlung***

Mitführpflicht:Der Fahrer ist verpflichtet, die vorgeschriebene Anzahl Warnwesten im Fahrzeug mitzuführen.

Tragepflicht: Im Unfall- oder Pannenfall ist der Fahrer (oder alle Insassen) verpflichtet, eine Warnweste anzulegen.

Eine Tragepflicht kann unabhängig von einer Mitführpflicht verordnet sein.

** Motorräder mit Beiwagen/Trikes

*** Fahrzeuge mit Xenon- oder Neonleuchten,LED‘s benötigen keine Ersatzlampen für diese Lampenart,jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw.

 

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, jedoch ohne Gewähr. Stand: März 2017 

Winterreifenpflicht Neuregelung in Deutschland 2017/2018 (Gesetzesänderungen) | Quelle Motorrad Nachrichten

Am 31.10.2017 veröffentlichtDie Winterreifenpflicht, gerade für Motorräder, war schon länger ein Streitthema in Deutschland. Gerade da es für die meisten Motorräder gar keine Winterreifen gibt. Mittlerweile steht der Winter vor der Tür und es gab auch schon Änderungen die aber nicht nur Motorradfahrer betreffen. Genaues erfahrt ihr jetzt.

▬ Neueregelung der Winterreifenpflicht ▬

Schon seit einiger Zeit gilt in Deutschland eine sogenannte situative Winterreifenpflicht. Das heißt bei winterlichen Straßenverhältnissen muss mit Winterreifen gefahren werden.

Seit 01.06.2017 ist eine Änderung in Kraft.

Motorisierte Krankenfahrstühle und Einspurfahrzeuge wurden von der situativen Winterreifenpflicht befreit. Das heißt Roller, Mofas, und Motorräder dürfen ab sofort auch bei Schnee, Schneematsch oder vereisten Straßen mit ihrer normalen Bereifung fahren ohne den Verlust des Versicherungsschutzes oder eine Strafe zu riskieren. 

Allerdings wurde der Vermerk „besondere zusätzliche erhöhte Sorgfaltspflicht bei winterlichen Verhältnissen“ in die StVO mit aufgenommen. Das heißt, der Fahrer darf bei winterlichen Verhältnissen keine Spazierfahrten machen. Er muss vor Antritt der Fahrt prüfen ob die Fahrt auch nötig ist, oder er nicht auch öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann. Der Mindestabstand, also der halben Tachowert in Metern, darf auf gar keinen Fall unterschritten werden und es gilt eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

▬ Es gibt aber auch noch allgemeine Änderungen die nicht nur den Motorradfahrer betreffen ▬

Neu ist die Einführung eines Standards bzw. einer Mindestanforderung für Winterreifen. Diese ist durch das neue Alpine-Symbol gekennzeichnet. Es ist damit auch ein Qualitätssiegel. Nur noch bis Ende des Jahres dürfen Winterreifen ohne dieses Symbol hergestellt werden. 

Auf der Straße wird es aber eine Übergangsfrist geben. Alle vorher hergestellten Reifen dürfen noch bis 30.09.2024 gefahren werden, soweit sie über die M+S-Kennzeichnung verfügen. Das gilt auch für Ganzjahresreifen.

Neu ist, dass jetzt auch zusätzlich der Halter des Fahrzeugs mit einer Regelgeldbuße von 75 € bestraft wird, wenn das Fahrzeug bei winterlichen Verhältnissen unterwegs ist. Diese Regelung soll in erster Linie LKW-Fahrer schützen, die vom Chef z.T. bewusst ohne Winterbereifung losgeschickt werden. Es kann aber natürlich auch den Kleinen treffen, wenn man sein Auto verleiht, oder alleine, wenn es z.B. auf den Mann angemeldet ist und die Frau damit fährt. Hier kann es also ab sofort eine doppelte Strafe geben, da der Fahrer bestraft wird, der ohne Winterbereifung unterwegs ist und auch der der in den Papieren eingetragen ist – sollte das eine andere Person sein.

▬ Die Strafen bei Fahren ohne Winterbereifung bei winterlichen Straßenverhältnissen ▬

Der Fahrer wird im Regelfall mit einem Bußgeld von 60 bzw. 80 € bestraft. Je nachdem ob auch eine Behinderung des Straßenverkehrs stattgefunden hat. Zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburg. Wie gesagt, sollte in den Fahrzeugpapieren ein anderer Halter eingetragen sein, bekommt auch er eine Strafe von 75 €. Bei einem Unfall kann sich das außerdem auch auf den Haftpflicht- und Kaskoschutz auswirken.

In Österreich und der Schweiz gibt es keine Winterreifenpflicht für einspurige Fahrzeuge.

Bei einer Verkehrsbehinderung durch fehlende Winterbereifung kann es aber zu Geldbußen kommen.

Mehr News und Infos auf ► http://Motorcycles.News 

Promillegrenzen

 

Vier Grenzwerte für den Alkoholgehalt des Blutes eines Motorradfahrers

gibt es derzeit auf Europas Straßen.

0,0 Estland, Rumänien, die Slowakei, Tschechien und Ungarn fahren eine Null-Tolleranz-Politik.

0,2 Promille gelten in Norwegen, Polen und Schweden.

0,8 Am großzügigsten sind die Regelungen in Großbritannien, Irland und Malta (0,8).

0,5 Alles restlichen Länder – darunter Deutschland und Frankreich – haben die 0,5-Promille-Grenze.

technische Kontrolle

 

TÜV Süd

allgemeine Infos zum sicheren Umgang mit dem

Motorrad und dem TÜV

Hauptuntersuchung Die Checkliste für Ihr Motorrad
1. Allgemeines
■ Haben Sie Ihren Fahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I und gegebenenfalls weitere Unterlagen griffbereit, wie zum        Beispiel eine Reifenfreigabe oder eine Allgemeine Betriebserlaubnis?
■ Ist das Fabrikschild (Typschild) vorhanden und gut lesbar? ■ Stimmt die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer) am      Fahrzeug mit der in den Papieren überein und ist diese gut lesbar?
■ Sind die Rückspiegel intakt und sicher befestigt?
■ Funktionieren Lenkradschloss und Tachometer?
■ Ist das Kennzeichen gut lesbar, unbeschädigt und sicher befestigt?
2. Beleuchtung und elektrische Ausrüstung
■ Sind die Leuchtengehäuse und Rückstrahler unbeschädigt?
■ Funktionieren sämtliche Leuchten und Kontroll-Leuchten?
■ Sind die Reflektoren der Scheinwerfer in Ordnung und nicht oxidiert?
■ Leuchten alle Lampen hell und gleichmäßig stark ohne zu flackern?
■ Sind die Bremslichtschalter richtig eingestellt?
■ Ist die Batterie in einem guten Zustand und ausreichend befestigt?
■ Funktioniert die Hupe?
■ Sind die elektrischen Anschlüsse fest und nicht oxidiert?
■ Sind die elektrischen Leitungen scheuerfrei verlegt und unbeschädigt?
■ Sind die in den Fahrzeugdokumenten vorgeschriebenen Zündkerzen und Zündkerzenstecker montiert?
3. Lenkung
■ Ist die Lenkung frei, leichtgängig und ohne Rastpunkte?
■ Ist der Lenker sicher befestigt und unbeschädigt?
■ Sind die Lenkergriffe fest?
4. Bremsen
■ Sind die Bauteile der Bremsanlage (Hebel, Leitungen, Schläuche, Gestänge, Beläge, Scheiben und Trommeln) in Ordnung?
■ Ist die Bremsflüssigkeit unverbraucht und stimmt der Bremsflüssigkeitsstand?
■ Ist die Bremsanlage dicht und entlüftet?
■ Sind die Bremsen freigängig?
■ Gibt es bei Hebel- und Pedalweg noch eine Wegreserve?
5. Räder und Reifen
■ Stimmt die Profiltiefe der Reifen (vorgeschriebene Mindestprofiltiefe 1,6 mm – bei Leichtkrafträdern 1,0 mm)?
■ Stimmen die Reifengröße und Reifenbezeichnung mit denen in den Fahrzeugpapieren überein – bzw. ist die Reifenpaarung                    freigegeben und haben Sie einen Nachweis darüber?
■ Stimmt die vorgegebene Laufrichtung der Reifen?
■ Haben die Reifen keine Schäden, wie beispielsweise Beulen, Schnitte oder Risse?
■ Sind die Felgen unbeschädigt und die Speichen fest?
■ Sind die Radachsen befestigt und gesichert?
6. Antrieb, Fahrwerk, Rahmen und Anbauteile
■ Sind alle Schrauben fest und wenn vorgesehen gesichert?
■ Sind Kette, Ritzel und Kettenrad in einem guten Zustand?

■ Ist die Kette richtig gespannt und ausreichend geschmiert? ■ Stimmt die Laufrichtung der Kette bei Verwendung eines                           Kettenschlosses?

■ Ist der Kettenschutz vorhanden?

■ Sind die Federbeine und die Gabelrohre dicht?
■ Ist die Fahrstellung des Seiten- und des Hauptständers gesichert?

■ Ist der Tank richtig befestigt und unbeschädigt?

■ Sind die Kraftstoffschläuche dicht und scheuerfrei verlegt? ■ Sind Motor und Getriebe dicht?

■ Sind Verkleidung und Verkleidungsscheibe unbeschädigt und mit einem Kantenschutz versehen?

■ Ist die Sitzbank richtig befestigt?

■ Sind die Fußrasten in Ordnung?

■ Sind Züge, Gelenke, Gestänge, Schlösser und Lager geschmiert?

7. Abgas- und Geräuschverhalten

■ Ist der Auspuff dicht und richtig befestigt?

■ Ist das Motorrad merklich zu laut? Unser Tipp: Sparen Sie wertvolle Zeit. Melden Sie sich gleich online zu Ihrer nächsten                           Hauptuntersuchung an: www.tuev-sued.de

Neue Vorschriften für Neueinlösung im 2017

Vom 1. Januar 2017 an dürfen in Europa keine Zweiräder mehr zugelassen werden, die nicht der neuen Typgenehmigung nach EU-Vorschrift 168/2013 entsprechen.

Die EU-Verordnung über die Genehmigung und Marktüberwachung von zwei- oder dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeugen schreibt unter anderem strengere Abgasgrenzwerte vor:

Ab Januar müssen alle neu zuzulassenden Motorräder die Abgasnorm Euro 4 erfüllen.

Gleichzeitig gelten härtere Bedingungen für die Geräuschemission.

Außerdem müssen alle Zweiräder mit einem Motorhubraum über 125 Kubikzentimeter ein ABS besitzen


HU-Plaketten für 2016

Wer nach dem 1. Januar 2016 noch eine gelbe HU-Plakette am Kennzeichen hat, hat die Hauptuntersuchung verpasst. Gültig sind im neuen Jahr nur noch Braun, Rosa und Grün. © dpa / Andrea Warnecke

 Wenn die HU-Plakette die falsche Farbe hat, kann es im neuen Jahr Ärger geben. Aber das ist noch nicht alles, was Autofahrer beachten sollten - wichtige Änderungen für 2016 im Überblick:

HU-Plakette ändert Farbe: Wer nach dem 1. Januar noch eine gelbe HU-Plakette auf dem Kennzeichen hat, hat den Termin zur Hauptuntersuchung verpasst. Ab Januar dürfen nur noch Braun, Rosa und Grün unterwegs sein, erklärt die Dekra. Eine braune Plakette zeigt an, dass die HU 2016 fällig ist, bei Rosa ist es 2017 soweit, und Grün steht für 2018.

In welchem Monat die Fahrzeugprüfung ansteht, erkennt man daran, welche Zahl auf der Plakette oben steht. Wer die Fristen überzieht, muss bei Polizeikontrollen mit einem Bußgeld rechnen. Bei mehr als zwei Monaten Verzug steht eine vertiefte HU mit weiteren Kosten an.

 

Euro 4

für Motorräder: Auch Motorräder sollen sauberer werden. Deshalb müssen alle neuen Zweiräder, die ab dem 1. Januar eine Typgenehmigung erhalten, die Abgasvorschriften der Norm Euro 4 erfüllen. Darauf weist der ADAC hin. Nach Ansicht des Verkehrsclubs stellen die neuen Vorschriften für viele Hersteller eine Herausforderung dar.

Ab Januar 2016 müssen alle neuen Motorräder außerdem über ABS oder ein sogenanntes Kombi-Bremssystem verfügen. Diese Vorschrift betrifft Motorräder mit einem Hubraum über 50 Kubikzentimetern oder einer Höchstgeschwindigkeit über 45 km/h. Alte Motorräder müssen nicht nachgerüstet werden.

 

 

© dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

TÜV SÜD: Was sich 2013 ändert

28.12.2012

Tagfahrlicht an Motorräder

Tagfahrlicht beim Motorrad erlaubt?
Mit der ausstehenden Änderung der StVO (Straßenverkehrsordnung)
können Krafträder der Kategorie L 3 (Krafträder, falls sie einen Verbrennungsmotor haben,
mit mehr als 50 ccm Hubraum oder die unabhängig vom Antrieb schneller als 45 km/h fahren)
mit Tagfahrleuchten ausgerüstet werden.
Diese können tagsüber alternativ zum Abblendlicht genutzt werden.
Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, ist allerdings Abblendlicht einzuschalten.
Die Änderung der StVO wird voraussichtlich zum 1. April 2013 in Kraft treten.
(ADAC News)

TÜV SÜD: Was sich 2012 ändert

Kunden-Informationen zur 47. ÄndVO zur StVZO.*

Spätestens ab dem 01. Juli 2012 gilt: Bei Überziehen des Untersuchungstermins wird die Plakette nicht mehr rückdatiert.**
Werden Mängel am Fahrzeug festgestellt, erhalten Sie dazu detaillierte Hinweise. Auch neu: Die Hauptuntersuchung beginnt mit einer Probefahrt.
Wegfall der Rückdatierung: Die Laufzeit der Plakette beträgt immer 24 Monate – ab Termin der HU.
Wer künftig den Untersuchungstermin versäumt, bekommt die Plakette nicht mehr rückdatiert. Es gilt: Die HU ist grundsätzlich immer 24 Monate nach dem jeweils erfolgten Untersuchungstermin
fällig. Eine Überziehung wird mit Bußgeld geahndet und zwar dann, wenn die Laufzeit der Plakette um mehr als zwei

Monate überzogen wurde. Wer mit abgelaufener HU-Plakette in einen Unfall verwickelt wird, muss damit rechnen, dass er von der Versicherung entsprechend belangt wird.

P.S.: Ist die Plakette um mehr als 2 Monate abgelaufen, müssen wir Ihnen eine detailliertere Prüfung mit einem Aufschlag von 20 Prozent berechnen.

Probefahrt: Die HU-Prüfung beginnt immer mit einer Probefahrt. Neu ist auch die Probefahrt zu Beginn der Prüfung. Der Sachverständige übernimmt die Probefahrt mit mindestens acht Stundenkilometern. Er prüft die Lenkrad- und die Bremsfunktion – damit wird sichergestellt, dass die elektronischen Sicherheitsassistenten des Fahrzeugs aktiviert sind und ansprechen. Die Sicherheit und korrekte Funktion der Assistenzsysteme, wie ABS, ESP oder Abstandsregler rückt künftig noch stärker in den Fokus bei der Hauptuntersuchung. Hintergrund: Die meisten neu zugelassenen Fahrzeuge sind mit einer steigenden Zahl dieser elektronischen Helferlein ausgerüstet.

Exakte Mängelbeschreibung:
Festgestellte Mängel werden in einem noch detaillierteren Prüfbericht festgehalten. Ihr Vorteil: Sie erhalten im Prüfbericht genaue Hinweise über die festgestellten Mängel. Wird zum Beispiel ein Fehler an der Beleuchtung ermittelt, bekommen Sie schwarz auf weiß, dass z. B. der linke Scheinwerfer zu hoch eingestellt ist. Mit dieser Angabe können Sie den Fehler zielgenau bei Ihrer Werkstatt beheben lassen. Außerdem erhalten Sie bereits bei der Prüfung Hinweise über sich zukünftig abzeichnende Mängel. Dadurch sparen Sie Zeit und Geld.

 

TÜV SÜD.